Aktuelle Treppenhausausstellung im Landeskirchlichen Archiv Kiel

Die Ev.-Luth. Landeskirche Eutin

Auf zwölf Tafel und in einem Schaukasten wird die Geschichte der zweitkleinsten Landeskirche Deutschlands und seiner Kirchengemeinden dargestellt. Die Landeskirche bestand von 1921 bis 1976 und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Kontinuität aus. Die geistliche Leitung hatte ab 1930 bis zum Ende der Landeskirche Landespropst (ab 1961 Bischof) Wilhelm Kieckbusch inne. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war die Eutiner Landeskirche dafür bekannt, dass sie viele NS-belastete Pastoren aufnahm, die in ihren eigenen Landeskirchen nicht mehr haltbar waren. Beispiele hierfür ist der Gründer der Glaubensbewegung Deutsche Christen Joachim Hossenfelder oder der Thüringer Landesbischof Hugö Rönck. Die Ausstellung vermittelt aber auch einen Einblick in die örtliche Baugeschichte der Kirchen, von denen einige noch ihre ursprünglich mittelalterliche Form haben.

Abgeschlossene Ausstellungen

Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 bis 1945

Zum Abschluss des Ausstellungsprojekts "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945" haben Verantwortliche und Ausstellungsmacher eine positive Bilanz gezogen.

Die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit sei für die Institution Kirche von herausragender Bedeutung, so das Fazit vor der Nordelbische Synode. Es sei deutlich geworden, dass die Kirche an hohen moralischen Ansprüchen gemessen werde. "

Der bewusste und selbstkritische Umgang mit der eigenen Vergangenheit wurde durchweg positiv als "Glaubwürdigkeitsgewinn verbucht."

Mehr Informationen

Die Internetseite der Ausstellung www.kirche-christen-juden.org wurde zum 30.11.2018 abgeschaltet. Die Seite ist vollständig bei der Deutschen Nationalbibliothek archiviert und ist dort vollständig nutzbar.

Vollständige Dokumentation der Ausstellung

Erklärung der Nordelbischen Synode "Christen und Juden"

Declaration "Christians and Jews" of the Synod

Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Ausstellung